Mehr denn je gefragt: Resilienz

Montag, 27. März 2023
Foto: stock.adobe.com/Maksim Shebeko

Die Süsswarenbranche steht derzeit vor extremen Herausforderungen mit dramatischen Kostenexplosionen bei Rohstoffen, Energie und Logistik sowie einem nahezu unkalkulierbaren Verbraucherverhalten. Was die Branche unternimmt, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Deutliche Mehrkosten bei Energie, Unsicherheiten bei der Rohstoffbeschaffung, verbunden mit weiteren massiven Kostensteigerungen im Jahr 2022 auf den Rohstoffmärkten, etwa für Zucker (bis zu +100 %), Kakao (+23 %), Mais (+19 %) oder Weizen (+9 %) – «die Spirale steigender Kosten und Unsicherheiten in den Lieferketten machen der deutschen Süsswarenindustrie stark zu schaffen», berichtet der Bundesverband der Deutschen Süsswarenindustrie (BDSI). Auf der Nachfrageseite skizziert sich dabei folgendes Bild: Die anhaltend hohe Inflation in Deutschland hat laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im 3. Quartal 2022 erneut zu einem Reallohnrückgang geführt. Zwar war der Nominallohnindex im 3. Quartal 2022 nach vorläufigen Ergebnissen der neuen Verdiensterhebung um 2,3 Prozent höher als im Vorjahresquartal, allerdings stiegen die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 8,4 Prozent. Im Dezember 2022 lag der Verbraucherpreisindex bei Nahrungsmittel bei 20,7 Prozent. Die hohe Inflation zehrt also das Nominallohnwachstum auf. Sprich: Die Shopper haben immer weniger Geld in der Tasche.

Gewinner Handelsmarken
Laut Statista gaben 83 Prozent der Shopper in Deutschland bei einer Umfrage zum Thema «Kauf von Handels- und Herstellermarken bei gestiegenen Preisen im Jahr 2022» (KW09 bis KW10) an, dass sich die gestiegene Inflationsrate auch beim Lebensmitteleinkauf bemerkbar macht. Die Folge: Sie greifen zur Handelsmarke. Dabei sind 68 Prozent der Befragten der Meinung, dass Handelsmarken ein gutes Mittel sind, um beim Einkauf Geld zu sparen. Und das macht sich spürbar in den Märkten bemerkbar.

Die Handelsmarken gewinnen und die Herstellermarken Marktanteile verlieren, während ihre Promotionumsätze deutlich zulegen, so ein Fazit der GfK. Der Marktanteil der Herstellermarken ist laut GfK in den ersten sechs Monaten in 2022 im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um 1,3 Prozentpunkte zurückgegangen und liegt damit wieder auf dem Niveau des ersten Halbjahrs 2020.

Zunahme des Promotionumsatzes
Was generell im FMCG-Markt zu beobachten ist, schlägt sich laut den Marktforschern auch bei der Süssware nieder: Die Handelsmarken entwickeln sich besser als die Marken. Im Monatsvergleich (Juni 22 vs. Juni 21) steigt laut GfK der Umsatz insgesamt um 1,9 Prozent, wobei hier die Handelsmarke fünf Prozent hinzugewinnen, die Marken dagegen nur 0,6 Prozent. Das leichte Plus bei den Marken kommt insbesondere durch eine starke Zunahme des Promotionumsatzes bei den Marken in der Süssware zustande (+16 %).

Stärkung des Markenwerts
Die grösste Herausforderung wird es für die Branche daher sein, im Spannungsfeld zwischen steigenden Herstellungskosten und sinkender Kaufkraft zu agieren. Aber auch anhaltende Themen rund um die Digitalisierung am POS sowie Nachhaltigkeit, Transparenz und Herkunft von Produkten und Zutaten spielen weiterhin eine zentrale Rolle. Resilienz und eine nachhaltige, ressourcenschonende Produktion von Süsswaren und Snacks sind mehr denn je gefragt.

Das bedeutet aber auch, dass Marken kontinuierlich an ihrem Markenwert arbeiten müssen, um weiterhin ihren Absatzerfolg zu erzielen. Dabei gilt es, Innovationen zu kreieren, die die Neugierde der Shopper erregen und damit die Kauflust der Shopper auslösen. Ferner gilt es, Produkte zu konzipieren, die die aktuellen Bedürfnisse – vor allem aber die Wertvorstellung der Konsumenten aufgreift. «Denn die Nachhaltigkeitsthemen bleiben auf der Agenda der Menschen weit oben. Sie werden an Relevanz eher noch gewinnen und zeigen sich natürlich auch im Kaufverhalten», erklärt Dr. Robert Kecskes, Insights Director bei der GfK.

Kaufmotiv Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit bleibe für die Menschen beim Einkauf von FMCG wichtig, verlagere sich jedoch im Kontext der grossen Verunsicherung von der Hersteller- zur Handelsmarke. Das hat zur Folge: «Die Eigenmarken der Händler werden in der heutigen Zeit grosser Verunsicherungen für die Menschen zusehends zu haltgebenden Sozialmarken, die helfen, die wertebezogenen Konsumbedürfnisse der finanziellen Situation beziehungsweise den finanziellen Erwartungen nicht vollkommen opfern zu müssen», so Kecskes. Getragen werden die Trends laut GfK von den Ethischen Ästheten, also der kreativen Mittelschicht, die versucht, Ethik und Ästhetik, soziale Verantwortung und individuellen Genuss zu vereinen.

Haltung zeigen
Für die Herstellermarken ist es laut den Marktforschern der GfK umso wichtiger, in dieser Zeit Haltung zu zeigen und gemeinsam mit den Ethischen Ästheten gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen. «Ohne soziales Engagement werden Herstellermarken die «Ethischen Ästheten» weder heute noch morgen an sich binden können. Bei allen akut wichtigen Fragen des Preises, sind für Herstellermarken in diesen Krisenzeiten vor allem Werthaltungen wichtiger denn je, um die kreative Mittelschicht der Zukunft für sich zu gewinnen», resümiert Kecskes.

Am Puls der Zeit

Inflation und weitere Preissteigerungen sorgen dafür, dass Eigenmarken weitere Marktanteile hinzugewinnen. Was die Branchen unternimmt, um die Treue der Verbraucher zu  Marken zu sichern und ein Abwandern hin zu den Eigenmarken zu verhindern.

Chancen sehen wir in einer nachhaltigen Unternehmensführung. Lorenz wird inzwischen als nachhaltig agierender Snack-Anbieter wahrgenommen. Dies möchten wir weiter forcieren. Nachhaltigkeit und ein verantwortungsvolles Produktangebot sind Parameter, die längst auch als Kriterien für erfolgreichen Abverkauf im Handel angekommen sind. Wir wollen den Menschen mit unseren Snacks Freude bereiten und gleichzeitig Verantwortung übernehmen. Dies setzen wir konkret mit zahlreichen Massnahmen im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie bei unseren Marken um. So haben wir als erster Snack-Hersteller vor bereits zwei Jahren freiwillig den Nutri-Score auf unseren Produkten eingeführt. Mit dieser verbraucherfreundlichen Kennzeichnung sorgen wir für mehr Transparenz im Regal, indem wir über die Nährwertprofile unserer Produkte aufklären und so einen verantwortungsvollen Konsum unterstützen. Auch im Bereich Nutrition verfolgen wir konkrete Ziele: Hier optimieren wir die Nährwertprofile, indem wir zum Beispiel den Salzgehalt reduzieren, entwickeln aber auch neue Snackvarianten, die unterschiedlichen Bedürfnissen etwa nach einer glutenfreien oder veganen Ernährung entsprechen und zeichnen dies auf unseren Verpackungen mit gut sichtbaren Icons aus. Diesen Weg verfolgen wir auch 2023 konsequent weiter, indem wir unser Produktangebot weiter optimieren und passgenaue Neuprodukte für eine nachhaltigere Zukunft entwickeln.
Andrea Spielmann, Marketing Director bei The Lorenz Bahlsen Snack-World

Wer weiterhin erfolgreich sein will, muss flexibel bleiben und pragmatisch handeln. Pragmatismus und die damit einhergehende Flexibilität sind zum Glück grosse Stärken eines Familienunternehmens. Wir wissen ausserdem, dass Menschen gerade in schwierigen Zeiten Wert darauf legen kleine Genussmomente zu teilen. Unser Leitsatz «Vor allem Qualität» hat uns in den vergangenen 103 Jahren zum Weltmarktführer für Fruchtgummi gemacht. Wir fokussieren uns weiterhin auf das, was wir am besten können: Fruchtgummi, Lakritz, Schaumzucker und Kaubonbons von höchster Qualität herzustellen und unsere Marke konsequent in die Zukunft zu führen. Nicht umsonst zählt Haribo zu den bekanntesten und beliebtesten deutschen Verbrauchermarken. Die Verbraucher schätzen die gleichbleibend hohe Qualität und den einzigartigen Geschmack unserer Produkte seit Generationen. Heute steht unsere Marke für viele sogar als Synonym für die gesamte Kategorie: Wer im Supermarkt nach Fruchtgummi sucht, sucht nach Haribo. Und wer Haribo kauft, weiss, was er bekommt. Wir investieren weiterhin in unsere starke Marke und unsere Produkte und überraschen regelmässig mit neuen Ideen.
Holger Lackhoff, Geschäftsführer Marketing Haribo DACH 

Bei allem was wir tun, stellen wir die Konsumenten in den Mittelpunkt. Uns ist es wichtig, ihre sich verändernden Bedürfnisse durch Innovationen zu adressieren und somit auch Wachstumsimpulse für die Kategorie zu geben. Eine starke Marke schafft es, die Herzen ihrer Zielgruppe(n) zu gewinnen, indem sie positive Gefühle, Momente und Erinnerungen mit ihr verknüpft. Zum Beispiel der besondere Moment, wenn wir uns ein Stückchen Milka Schokolade auf der Zunge zergehen lassen. So haben wir zum Beispiel 2022 eine weiterentwickelte Rezeptur bei unserer Marke Milka im Markt eingeführt: Durch den höheren Kakaoanteil ist Milka Alpenmilch jetzt noch schokoladiger. Dafür verwendet Milka wie bisher nachhaltig angebauten Kakao aus dem «Cocoa Life»-Nachhaltigkeitsprogramm von Mondelēz International. Für unsere Konsumenten ist dies sichtbar am «Cocoa Life»-Logo, das im Zuge des Relaunchs nun auf der Vorderseite der Verpackung der Milka Tafeln abgebildet ist.
Martin Kaufmann, SVP & Managing Director Mondelēz International Deutschland, Österreich & Schweiz

Krisen können auch ein Katalysator sein, eine Chance sich noch stärker, auf die eigenen Markenwerte zu besinnen. So ist zum Beispiel die enge Zusammenarbeit mit Fairtrade ein Herzensanliegen von Manner. Denn Kakao ist für Manner der wichtigste Rohstoff, er macht fast 30 Prozent des Rohstoffeinsatzes aus und ist somit eines der zentralen Themen der Manner Nachhaltigkeits-Strategie. Um die enormen Herausforderungen im Kakaoanbau anzugehen, von Armut über Kinderarbeit bis zum Klimawandel, setzt Manner für eine nachhaltig umgesetzter Produktverantwortung auf Fairtrade.
Josef Stollenwerk, Vertriebsleiter Manner Deutschland

News

Foto: dti/PeterRees

Nach vorläufigen Zahlen (Jan.– Sept.) ging die Nachfrage nach Fisch und Meeresfrüchten 2023 im LEH um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück.

Foto: Unternehmen

In Genf setzt das grösste Manora Restaurant der Schweiz neue Massstäbe in der Handels-Gastronomie.

Foto: Unternehmen

MPreis produziert in einer Elektrolyseanlage grünen Wasserstoff.

Foto: stock.adobe.com/Flamingo Images

Marktforscher wagen einen Ausblick für 2024 und erwarten eine weitere Verunsicherung der Verbraucher. Davon könnte aber der LEH profitieren.

ISM 2023

Gesundheit spielt nach wie vor bei Süsswaren und Snacks eine wichtige Rolle. Dies beinhaltet einen stärkeren Trend hin zu gesünderen und aus natürlichen Zutaten hergestellten Süsswaren und Snacks. Darüber hinaus bleibt 2023 die Popularität pflanzenbasierter Produkte und Inhaltsstoffe. Daraus ergibt sich auch kreativer Spielraum für neue Wege in der Anreicherung mit Ballaststoffen. Zutaten wie Fruchtpulver, Nüsse und Vitamine aber auch botanische Extrakte, funktionelle Ballaststoffe oder Proteinkonzentrate auf Basis von Hülsenfrüchten kommen hier zum Einsatz. Auch die Rückkehr zur traditionellen und natürlichen Lebensmittelherstellung ohne Gentechnik spielt eine Rolle. Naturbelassene Süsswaren und Snacks haben dabei oft den Vorzug gegenüber stark verarbeiteten Lebensmitteln, in denen künstliche Inhaltsstoffe enthalten sind. Ausserdem sehen wir einen Trend hin zum Upcycling, entweder durch die ganzheitliche Nutzung der Kakaofrucht in einem einzigen Produkt, statt nur der Bohnen. Das zahlt auch auf die Themen Nachhaltigkeit und Zero Waste ein. Im Schokoladenbereich werden Hersteller zudem auf Attribute wie fair gehandelt, zuckerreduziert sowie vegan setzen, denn gerade bei jungen Verbrauchern gewinnen diese mit Blick auf den Klimaschutz immer an Bedeutung.
Quelle: Sabine Schommer, Director ISM

«Encourage.Enable.Excite!»

Die aktuellen Themen und Herausforderungen der Branche greift die ISM 2023 (23.-25. April in Köln) unter dem Motto «Encourage.Enable.Excite!» auf. «Unter der Flagge unseres neuen Leitthemas setzen wir zur ISM 2023 neben den klassischen Produktpräsentationen stärker auf Austausch und Diskussion. Uns ist es wichtig, der Branche in diesen Zeiten mehr Raum für ihre innovative Lösungen und neuen Ansätze zu geben und die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs durch Event- und Networking-Formate zu fördern», erklärt Sabine Schommer, Director ISM.  

Welche Impulse die Branche in 2023 setzen will – Stimmen ausgewählter Markenartikler

Andrea Spielmann, Marketing Director bei The Lorenz Bahlsen Snack-World
Wir setzen in 2023 am POS den Fokus auf unsere Kompetenz als Vollsortimenter und inszenieren unser Sortiment über aufmerksamkeitsstarke Zweitplazierungen zu Saisonhöhepunkten. Unsere Neuprodukte werden wir über Displays besonders in Szene setzen.  

Martin Kaufmann, SVP & Managing Director Mondelēz International Deutschland, Österreich & Schweiz
Zum Beispiel hat Fussball ganzjährig einen festen Platz in unserem POS Auftritt: Seit 2021 ist Mondelēz International offizieller Partner der Bundesliga und 2. Bundesliga. Der Fokus liegt dabei auf unserer Marke Milka, die als Offizieller Snack-Partner der Bundesliga sowohl Konsumenten als auch den Handel begeistert. Aber auch weitere Marken wie Oreo und TUC sind im Rahmen unserer Partnerschaft mit dabei. Durch passende Marketingmassnahmen wird diese Begeisterung an den POS getragen. Bis Mitte März lief zum Beispiel unsere Aktion «Gewinne jetzt dein Meister-Ticket», bei dem Teilnehmer unter anderem Dauer- oder VIP-Karten für die Bundesliga und die 2. Bundesliga gewinnen konnten. Im Jahresverlauf haben wir weitere attraktive POS-Kampagnen im Rahmen dieser Partnerschaft geplant. Wir begeistern unsere Konsumenten und Shopper ausserdem durch gezielte POS-Aktionen, wobei neue und innovative Displays eine wichtige Rolle spielen und sprechen sie zu Saisonhöhepunkten auf vielfältige Weise an. Dabei arbeiten wir wie immer eng mit den Händlern zusammen und stellen ihnen unsere erfolgreichen POS-Konzepte zur Verfügung. So können sie ihren Shoppern genau das bieten, was diese sich wünschen.

Josef Stollenwerk, Vertriebsleiter Manner Deutschland
Im deutschen Süssgebäckmarkt ist Manner der Top 5 -Hersteller, dieser wächst mit einem Umsatzzuwachs von knapp 8 Prozent. Somit wächst Manner mit 15 Prozent Umsatz dynamischer als der Markt. Um diese führende Marktposition zu festigen, wird Manner auch 2023 mit einer umfangreichen Marketing- und Kommunikationskampagne sowie einer  breit gefächerten Palette an leckeren, knusprigen Produkten den Markt beleben und so die Kundenbindung zu bestehenden Konsumentenen stärken und neue ansprechen. Attraktive Plakatkampagnen, Online- und Social Media Aktionen, der Manner-Club, POS-Promotion, Botschafter Kampagnen als auch klassische Anzeigen und ganzjährige Pressearbeit runden das Media-Kit zu einem harmonischen und reichweitenstarken Gesamtpaket ab. Somit soll auch die positive Resonanz, aus dem Handel hierzu,  weiter verstärkt und ausgebaut werden. Eine wichtige Ergänzung im Manner-Marketing-Mix ist der ganzjährige, strategische Kommunikationsplan mit Fairtrade, so sind u. a. Out-of-Home Kampagnen und Gewinnspiele geplant. 

Markt

Schokoladewaren: Die mengenmässige Produktion von Schokoladewaren entwickelte sich nach Schätzungen des BDSI im Jahr 2022 positiv. Insgesamt wurden in Deutschland ca. 1,2 Mio. t Schokoladewaren produziert (+1,7 %). Der Produktionswert stieg um etwa +4,5 % auf rund 6,2 Mrd. €. Der Export von Schokoladewaren entwickelte sich 2022 in der Menge (+5,8 %), wie auch im Wert positiv (+13,2 %).

Feine Backwaren: Die Hersteller von Feinen Backwaren verzeichneten 2022 einen leichten Zuwachs. In der Menge stieg die Produktion von Feinen Backwaren auf Basis der Schätzungen des BDSI um +1,8 %. Insgesamt wurden etwa 765.000 t Feine Backwaren produziert. Wertmässig stieg die Produktion um +7,1 % auf rund 2,4 Mrd. €. Auch die Exporte verzeichneten 2022 bei den Feinen Backwaren einen Anstieg von +4,8 % in der Menge. Der Exportwert stieg um +12,8 %.

Bonbons und Zuckerwaren: Die Hersteller von Zuckerwaren verzeichneten 2022 eine positive Entwicklung. Die mengenmässige Produktion stieg im Vergleich zu 2022 um schätzungsweise 6,0 % auf 660.000 t, im Wert um +13,3 % auf ca. 1,8 Mrd. €. Die Entwicklung der Exporte war 2022 bei den Bonbons und Zuckerwaren mit einem Zuwachs von +11,7 % in der Menge und +20,1 % im Wert ebenfalls positiv.

Knabberartikel: Die Hersteller von Knabberartikeln verzeichneten 2021 leichte Rückgänge. Die Produktionsmenge sank nach Schätzungen des BDSI um -0,1 % auf rund 365.000 t. Im Wert stieg die Produktion um +4,1 % auf etwa 1,7 Mrd. €. Die Exporte entwickelten sich 2022 bei den Knabberartikeln hingegen positiv, sie stiegen gegenüber dem Vorjahr um +4,2 % in der Menge und +6,5 % im Wert.

Quelle: BDSI

Produkte

The Lorenz Bahlsen Snack-Word
Crunchips bringt in seiner neuen Limited Edition den Geschmack eines Klassikers aus dem Levante-Imbiss in die Chipstüte: «Crunchips Falafel Style» sind glutenfrei, kommen ohne zugesetzte Geschmacksverstärker aus und sind vegan. Die verwendeten Kartoffeln stammen direkt von langjährigen Vertragslandwirten aus dem regionalen Umland der Crunchips-Produktionsstätten in Niedersachsen und der Oberpfalz und garantieren so beste Qualität sowie kurze und dadurch klimafreundliche Transportwege.
www. lorenz-snacks.de

Mondelēz
Oreo und der internationale Gaming-Riese Xbox präsentieren ihre erste Kooperation: Seit Januar 2023 ist der ikonische schwarz-weisse Keks in einer limitierten OREO Xbox Edition erhältlich. Als Hommage an die Xbox sind die Kekse mit den Symbolen von sechs Xbox Controller-Tasten geprägt. Die Edition hält jede Menge Überraschungen und attraktive Verlosungen für die Konsumenten bereit. Wer den Barcode auf der Verpackung scannt und auf www.oreo.eu eingibt, bekommt täglich die Chance auf Gewinne: Highlight ist ein dreitägiges Motorsport-Erlebnis für zwei Personen in Barcelona. Des Weiteren werden Xbox Konsolen, Zubehör und Abonnements verlost. 
www.oreo.eu

Haribo
Mischungen erinnern an die ikonische «gemischte Tüte» vom Kiosk und zählen seit Jahrzehnten zu Harbio`s Top-Produkten. Frei nach dem Motto «Meine Tüte, was ne Auswahl!» bringt Haribo ab Mai mit gleich zwei neuen Produktmischungen für kurze Zeit den Kiosk-Moment in den Handel. «HARIBO Saure Tüte» ist ein Mix aus grossen, beliebten Sauer-Produktstücken. Mit dabei sind etwa die saure Cola-Flasche und die fruchtigen Apfelringe. Die «HARIBO Funky Tüte» mischt erstmals Fruchtgummi-Konfekt und klassisches Fruchtgummi zu einem leckeren Nascherlebnis.  
www.haribo.com

Griesson – De Beukelaer
Der Hersteller launcht ab März eine neue Waffel-Kreation unter der Marke Griesson: «Zebraaa Bites» bescheren als knusprige Waffelecken, gefüllt mit einer Nuss-Nougat-Creme, kleine und grosse Genussmomente. Im praktischen 90-Gramm-Beutelformat sind «Griesson Zebraaa Bites» ein leckerer Begleiter für unterwegs, denn die Mini-Waffeln im Zebra-Look umhüllen einen Kern aus zart-nussiger Creme.
www.griesson-debeukelaer.de

Kuchenmeister
Im Herbst letzten Jahres haben Kuchenmeister und Mövenpick Fine Food ihre neue Lizenzpartnerschaft im Kuchensegment bekannt gegeben. Ab April stehen neue Premium-Produkte in den Startlöchern wie etwa der «Mövenpick Brownie». Er zeichnet sich durch seinen frischen und saftigen Geschmack aus. Abgerundet wird dieser durch knackige Schokoraspeln aus hochwertiger Kuvertüre. Es wurde zudem auf den Einsatz von Palmfett, Sorbit und Vanillin verzichtet, zur Aromatisierung wurden ausschliesslich natürliche Aromen verwendet. Der Brownie besticht so vor allem mit einer starken Schokoladennote und der typischen Saftigkeit.
www.kuchenmeister.de

Kluth
Fitness und Gesundheit liegen weiter im Trend – und damit auch die Nachfrage nach gesunden Snacks mit unterstützendem Mehrwert. Insbesondere proteinreiche Nahrungsmittel sind gefragt. Dabei setzen immer mehr Verbraucher auf natürliche Proteinquellen statt auf Nahrungsergänzungsmittel. Für
weiteren Umsatz in diesem Bereich sorgt ab April ein Neuzugang im Fit-Food- Sortiment: der «Fit Food Crunchy Mix». Die neue Mischung kombiniert geröstete und gesalzene Cashewkerne und geröstete Kürbiskerne mit getrockneten und gesalzenen Kichererbsen. Die Hülsenfrüchte sorgen nicht nur für den gewissen Crunch im neuen Mix, sondern liefern darüber hinaus ebenso Proteine und Ballaststoffe. Gemeinsam enthält das knackige Trio aus Cashewkernen, Kürbiskernen und Kichererbsen durchschnittlich 21 Gramm Eiweiss (Protein) auf 100 Gramm Mischung.
www.kluth.com

Mr. Brownie
Der Hersteller bringt die saftigen «Mr. Brownie Schokobrownies» in einer veganen Variante auf den Markt. Das luftig leichte, einzeln verpackte Gebäck wird mit den besten pflanzlichen Zutaten hergestellt. Die veganen Brownies sind eine großartige Option für alle, die eine vegane Alternative zu klassischen Brownies suchen oder Wert auf eine rein pflanzliche Ernährung legen. Wie das Original hat auch die vegane Ausführung eine saftige und lockere Textur, die auf der Zunge zergeht. Ausserdem ist das Produkt frei von Nüssen, Palmöl, künstlichen Aromen und Farbstoffen. Erhältlich in der 200-Gramm-Packung.
www.topfood.de

Look-O-Look
Erstmals präsentiert die Süsswarenmarke Look-O-Look in ihrer Hängebeutel-Range «Streifen» eine süsse Variante – nämlich die «Süßen Bananenstreifen». Ein verlockendes Gelb, glitzerndes Zuckerstreu auf der Oberfläche und ein überwältigend leckerer Bananengeschmack, jedoch eben süss und nicht sauer, machen diesen weichen Fruchtgummistreifen zum echten Nasch-Erlebnis. Zudem trägt der neue Artikel das V-Siegel der European Vegetarian Union (EVU) und wird auch veganen Ansprüchen gerecht.
www.lookolook.com/de