Wachsende Kartenumsätze im Handel

Dienstag, 28. Mai 2024
Foto: Udo Hermann

Die Barzahler in Deutschland haben ihre Gewohnheiten in den Coronajahren verändert und sind dabei geblieben. Sie zahlen am liebsten mit Karte – und zwar mit der Girocard.

EHI. Die Kartenzahlung erreicht erstmals 300 Milliarden Euro Gesamtumsatz im stationären deutschen Einzelhandel. Dies ist ein Ergebnis der EHI-Studie «Zahlungssysteme im Einzelhandel 2024», die Ende Juni erscheinen wird. Das Institut hat hierzu 422 Unternehmen* befragt. «Die erheblichen Anteilsgewinne, die während Corona zu verzeichnen waren, werden aktuell noch weiter ausgebaut, in einem stärkeren Umfang als in den Jahren vor der Corona-Pandemie», berichtet Horst Rüter, Mitglied der Geschäftsleitung und Zahlungsexperte im EHI. Der Anteil des Bargelds am inflationsbedingt stark gewachsenen Gesamtumsatz im deutschen Einzelhandel (465 auf 485 Mrd. Euro) sinkt 2023 um weitere zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr auf 35,5 Prozent. Gut 172 Milliarden Euro wurden an den Kassen bar bezahlt. Der Umsatz mit Karte hingegen wächst auf fast rund 300 Milliarden Euro und macht nun 61,8 Prozent aus. Beim Plastikgeld hat eine Karte ganz klar die Nase vorn. Die Girocard liegt mit 42,4 Prozent des Gesamtumsatzes deutlich vor Kreditkarten im klassischen Sinne (8,6 %) und deren neuen Debitvarianten (4,1 %). Vor allen Dingen Visa Debit und mit Abstrichen auch Debit Mastercard weisen aktuell allerdings zum Leidwesen der Händler das grösste Wachstum auf. Ihr Anteil lag im Vorjahr noch bei 2,9 Prozent.  

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