Deutsche essen weniger Fleisch

Montag, 25. Oktober 2021
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AMI/Destatis. In der ersten Jahreshälfte 2021 hat sich die Fleischerzeugung in Deutschland gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht rückläufig entwickelt. Insgesamt wurden durch gewerbliche Schlachtungen 3,8 Millionen Tonnen Fleisch erzeugt und somit 1,7 Prozent weniger als noch im ersten Halbjahr 2020. Die Daten werden von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) und dem Statistischen Bundesamt (Destatis) erhoben. Sowohl bei Schweine- als auch Rindfleisch sind die Zahlen seit Jahren rückläufig. Lag die verzehrte Menge 2011 noch bei 62,8 Kilogramm pro Kopf, so werden es nach Schätzungen der AMI in diesem Jahr nur noch 56,8 Kilogramm sein. Somit würde jeder Deutsche durchschnittlich sechs Kilo weniger Fleisch essen als noch vor zehn Jahren. Einen Gewinner gibt es jedoch: Geflügelfleisch. 2021 wird der Pro-Kopf-Verbrauch bei geschätzten 13,4 Kilogramm liegen. Im Vergleich zu 2011 ist das ein Anstieg um 2,1 Kilogramm oder fast 19 Prozent. //